Ein spanisches Bankkonto ist für das Leben auf Mallorca unverzichtbar. Miete, Strom, Internet – alles wird per Lastschrift (domiciliación bancaria) bezahlt. Hier erfährst du, welche Banken es gibt und was du für die Kontoeröffnung brauchst.

Welche Bank wählen?

Die größten Banken auf Mallorca:

  • CaixaBank: Größte Bank Spaniens, dichtes Filialnetz auf Mallorca, gute Online-Banking-App
  • BBVA: Gutes Online-Banking, teilweise englischsprachiger Service
  • Banco Sabadell: Stark auf den Balearen vertreten
  • Bankinter: Gutes Angebot für internationale Kunden
  • Deutsche Bank Spanien: Deutschsprachiger Service, ideal für Auswanderer

Was brauchst du?

  • NIE-Nummer (Pflicht!)
  • Reisepass oder Personalausweis
  • Empadronamiento (nicht immer Pflicht, aber oft verlangt)
  • Einkommensnachweis (Arbeitsvertrag, Rentenbescheid oder Kontoauszüge)
  • Steuerwohnsitz-Nachweis (manche Banken)

Kontoeröffnung ohne NIE?

Einige Banken eröffnen ein Konto nur mit Reisepass (als Nicht-Resident). Der Funktionsumfang ist aber eingeschränkt: keine Domiciliaciones, keine Kreditkarte. Sobald du die NIE hast, musst du das Konto upgraden.

Kontogebühren

Spanische Banken erheben oft monatliche Kontoführungsgebühren (5-15 Euro/Monat). Tipps zur Vermeidung:

  • Regelmäßigen Gehaltseingang nachweisen
  • Online-Konten (z.B. BBVA Online) sind oft günstiger
  • Junge Kunden (unter 30) haben oft kostenlose Konten

Online-Banken als Alternative

Neben klassischen Banken nutzen viele Expats auch:

  • N26: Deutsches Fintech, funktioniert in Spanien, IBAN-DE
  • Wise: Multi-Währungskonto, ideal für Überweisungen
  • Revolut: Kostenloses Konto, guter Wechselkurs

Achtung: Für Lastschriften (Miete, Strom) wird oft eine spanische IBAN verlangt!

Mehr: Steuern auf Mallorca

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